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"S.U.M.1" zeigt einen Soldaten der Zukunft auf Solo-Mission im Brandenburger Wald.
“S.U.M.1” zeigt einen Soldaten der Zukunft auf Solo-Mission im Brandenburger Wald.(Foto: Universum Film)
Четверг 7 декабря 2017

Christian Pasquariellos Debüt: “S.U.M.1”: Ramsay Bolton jagt Aliens

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Sein Leben hat S.U.M.1 unter der Erdoberfläche verbracht, doch jetzt soll er ans Tageslicht. Der Soldat kämpft gegen Aliens, aber vor allem mit sich selbst. Völlig isoliert in einem Wachturm soll er die Menschheit der Zukunft vor dem Unbekannten schützen. Eine Zigarette pro Tag, ein bisschen Nährstoffpaste, ein gelegentlicher Kontrollgang, ein paar Sit-ups am Abgrund. S.U.M.1 muss ohne Kontakt zur Außenwelt auskommen und droht, darüber verrückt zu werden. Oder nicht. Oder doch.

"S.U.M.1" ist der erste Kinofilm von Christian Pasquariello. Im Brandenburger Wald fackelt er ein Science-Fiction-Feuerwerk ab – mit kleinem Budget. Als Hauptdarsteller konnte er ein bekanntes Gesicht gewinnen. Iwan Rheon spielte in "Game of Thrones" einen der legendärsten Fieslinge der Serie: Ramsay Bolton. Blondiert und mit leuchtend weißen Kontaktlinsen ist er nun Pasquariellos Star im futuristischen Bunker. n-tv.de erzählt der Regisseur, wieso er unbedingt Rheon haben musste, warum er die Premiere in China aussitzen musste und wie Ratte Julchen ihre tragende Rolle im Film gemeistert hat.

n-tv.de: Eine Sache müssen wir gleich zu Anfang klären: "S.U.M.1" – wie spricht man das eigentlich aus? "Someone"?

Christian Pasquariello: Wir haben auf dem Plakat extra Pünktchen dazwischen gemacht! Eigentlich ist das ja der Name des Protagonisten. Er ist Soldat und hat eine entsprechende Kennung: S.U.M.1. Aber natürlich ist es ein Wortspiel und man darf es gerne "Someone" aussprechen. Manche sagen "Sumi" aus. Da ist dann "Someone" doch die bessere Variante.

"S.U.M.1" ist Ihr erster Kinofilm. Es ist in vielerlei Hinsicht ein ambitioniertes Projekt. Hat es sich gelohnt, auf genau diesen Film zu warten?

Für Sie oder für mich? (Смеется) Ich habe tatsächlich lange gewartet. Vorher habe ich viele Projekte angestoßen. Aus denen ist aber nicht unbedingt was geworden. Rückblickend kann ich sagen: Es hat wohl seinen Sinn gehabt, dass es so gekommen ist. Wenn ich mir "S.U.M.1" angucke, wie er zustande gekommen ist und wer alles dabei ist … Dass ich jetzt mit so einem Film mein Debüt machen darf, ist schon eine coole Sache.

Die Geschichte spielt in der Zukunft, basiert aber auf den berüchtigten "wahren Begebenheiten". Das müssen Sie erklären!

Die Idee zur Wachturm-Geschichte hat Pasquariello von einem Freund. Er hat sie dann auf ein Science-Fiction-Szenario übertragen.

Die Idee zur Wachturm-Geschichte hat Pasquariello von einem Freund. Er hat sie dann auf ein Science-Fiction-Szenario übertragen.(Foto: Universum Film)

Ein Freund von mir war damals in der NVA stationiert. Sein Job war es, an so einer Hütte im Wald Wache zu halten zum Schutz vor dem imaginären Feind – wer auch immer das sein sollte. Er hatte damals keine Kommunikationsmittel. Kein Handy, keinen Fernseher, kein gar nichts. Und ich hab mir überlegt: Was passiert in deiner Birne, wenn du in so einer isolierten, creepy Situation bist und dauernd ein Feindbild vorgesetzt bekommst? Was macht das mit einem? Ich fand es spannend, die Geschichte universeller zu gestalten. Deswegen habe ich sie in eine apokalyptische Zukunft transportiert. Trotzdem: based on true events.

Sind Sie dann auch mal allein in den Wald gefahren oder haben Sie das Szenario einfach im Kopf entwickelt?

Ich bin in einem Kellerloch groß geworden und hatte nie Freunde. Eigentlich ist das mein Leben! (Смеется) Quatsch. Jeder kennt doch das Gefühl, allein im Wald zu sein. In Deutschland ist das eigentlich etwas Harmloses. Es kommt selten ein Grizzly hinterm Baum vor oder so. Trotzdem weckt diese Abgeschiedenheit eine Urangst in uns, weil sie uns so fremd erscheint. Bei "S.U.M.1" kommt hinzu, dass die Menschen zu ihrem Schutz eigentlich unter der Erde leben. Die Hauptfigur kommt zum ersten Mal an die Erdoberfläche. Es ist da für ihn wie auf einem fremden Planeten.

Ich habe mir jedenfalls eingebildet, den deutschen Wald deutlich zu erkennen. Science-Fiction in Brandenburg – das klingt erstmal skurril. Wie verkauft man so ein Projekt?

Christian Pasquariello (2.v.r.) mit seinen Darstellern André Hennicke, Iwan Rheon und Zoe Grisdale.

Christian Pasquariello (2.v.r.) mit seinen Darstellern André Hennicke, Iwan Rheon und Zoe Grisdale.(Фото: имаго / Future Image)

Tatsächlich ist es in Deutschland schwer, so einen Genrefilm zu produzieren. Aber ich hatte eine tolle Produktionsfirma, ein tolles Team. Und ein toller Hauptdarsteller wie Iwan Rheon gibt auch eine gewisse Sicherheit, dass man in das Projekt investieren kann. Das Budget war natürlich insgesamt trotzdem nicht besonders groß. Aber um zu dem Wald zurückzukommen: Da muss man natürlich nehmen, was da ist. Der deutsche Wald wird in anderen Ländern vermutlich bizarrer wirken als bei uns. Aber auch die Bunkeranlagen, in denen wir gedreht haben, sind großartige Kulissen!

Haben Sie ein großes Bunker-Casting gemacht?

Oh Gott, ja. Ich glaube, ich kenne mittlerweile jeden Nazi- und NVA-Bunker hier im Umfeld. (Смеется)

Worauf muss man sonst so achten, wenn man mit wenig Budget Science-Fiction inszenieren will?

Man muss vor allem fokussiert sein und genau wissen, was man will. Und man muss versuchen, das Set kleinzuhalten. Lieber sagt man: Es ist nur ein Wachturm und es ist ein Wald. Wir haben außerdem versucht, sehr, sehr effizient zu arbeiten. Die Effekte, die drin sind, sind möglichst hochklassig gemacht, um einen guten Look zu kreieren. Die Spannung entsteht dann aus der Psychologie der Geschichte.

Dass ein walisischer Serienstar die Hauptrolle in einer deutschen Produktion spielt, passiert ja auch nicht alle Tage. Wie kam es, dass Sie Iwan Rheon engagiert haben?

Iwan Rheon spielt in "S.U.M.1" die Hauptrolle.

Iwan Rheon spielt in "S.U.M.1" die Hauptrolle.(Foto: Universum Film)

Die Idee hatte der Produzent Christian Alvart. Er hat gesagt: "Guck dir doch mal den Kollegen da aus 'Misfits' an. Der hat gerade auch bei 'Game of Thrones' mitgespielt." Ich hatte beide Serien zu der Zeit nicht auf dem Schirm. Als ich ein Foto von Iwan gesehen habe, dachte ich: Wow! Allein darauf hat er schon diese Ausstrahlung gehabt. Es wurde schnell klar, dass er unser Wunschkandidat war. Wir haben so gehofft, dass wir ihn bekommen. Wir haben ihm das Buch zugeschickt und er hat zugesagt.

Stand denn von vornherein fest, dass Sie auf Englisch drehen würden?

Ja, das Buch war schon in Englisch geschrieben. Wenn man einen Science-Fiction-Film macht, der nicht unbedingt in Deutschland verhaftet ist, versucht man das möglichst international anzulegen.

So war dann auch die Premiere in China …

In Schanghai, genau. Leider wurde ich nicht ins Land gelassen und durfte deswegen der Premiere nicht beiwohnen. Irgendwann war ich froh darüber. Kurz vorher war Otto Warmbier gestorben, der arme Kerl, der in Nordkorea das Poster abgerissen hat. Ich dachte mir, wenn ich in Schanghai gewesen wäre und ich hätte irgendeine Dummheit gemacht, wäre ich wahrscheinlich jetzt noch da. Frustrierend ist es natürlich trotzdem, die Weltpremiere des eigenen Debütfilms zu verpassen.

Dafür haben Sie einen Auftritt in Ihrem Debütfilm, oder? Sie sind als Stimme des Soldaten V.A.X.7 zu hören.

Ja, aber das ist einfach der Tatsache geschuldet, dass das ein Low Budget Projekt war. Da muss man auch mal ein paar andere Aufgaben übernehmen. Das ist jetzt nicht so ein Hitchcock-Auftritt. (Смеется) Ist auch kaum zu hören.

Wenn Sie das so runterspielen, dann wollen wir wenigstens die Ratte loben! Die spielt immerhin fast eine Hauptrolle. Ist das überhaupt immer das gleiche Tier? Und ist die trainiert?

Die lief da einfach rum und da dachten wir uns: Komm, lassen wir die doch mitspielen! (Смеется) Nein, im Ernst: Die Ratte war großartig. Sie heißt Julchen. Ich weiß gar nicht, ob sie noch lebt. Ich hoffe, sie lebt. Ich werde das gleich mal in Erfahrung bringen. Julchen war nicht nur für den Film trainiert, sie ist sogar für diesen Film geboren worden. Sie wurde also vom ersten Moment ihres Lebens an auf ihre Aufgabe vorbereitet. Wir hatten auch eine Krähe. Mit der hat es nicht so gut funktioniert. Aber Ratten hingegen sind wirklich intelligente Tiere. Julchen hatte zwar ein Double. Das haben wir aber nicht gebraucht.

Mit Christian Pasquariello sprach Anna Meinecke

"S.U.M.1" startet am 7. Dezember in den deutschen Kinos.

Источник: n-tv.de

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